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Hallo Freunde,

ich bin total begeistert ! Die Zeit im Hotel Wolf vom 16.01.2000 bis 22.01.2000 war total klasse.
Eine ganze Woche meine Leute für mich, Agilityseminar mit Emiel Vervoort und Schnee, davon kann man doch sonst nur träumen, oder?

Alles begann mit einer 6 stündigen Autofahrt (und das auf nüchternen Magen), der Weg vom Hagen nach Oberammergau war doch länger als ich gehofft hatte. Vor lauter Langeweile habe ich geschlafen. Doch plötzlich wurde ich durch einen lauten Aufschrei meines Frauchens jäh aus meinen süßen Träumen gerissen. Vollkommen erschrocken sprang ich auf und schaute um mich. Was hatte sie nur, hier war doch nichts ?!? Doch dann erblickte ich es auch, es lag Schnee, wir waren also fast da.

Was war nun schon wieder, wir hielten an, warum ? - Die Piselpause ist doch noch gar nicht lange her! Wieso konnten wir nicht einfach weiterfahren, ich wollte endlich raus zum toben. Dann stiegen auch noch beide aus, was sollte das ? Oder waren wir jetzt etwa da? Tatsächlich, ich hatte es geschafft, ich durfte endlich toben.
Man war das klasse, dort war reichlich Schnee und Eis. Das war echt witzig die beiden sind gelaufen als wären sie besoffen. Ich hatte keine Probleme auf dem rutschigen Untergrund - Vierbeinantrieb ist halt doch besser. Wir waren noch nicht lange unterwegs, als wir auf eine ganze Meute Border Collies stießen - Emiel und seine Bande.
Nun war ich erstmal abgemeldet, die beiden hatten nur noch Ohren für Emiel und seine Erzählungen. Kurz drauf war der Spaziergang dann auch wieder zu ende. Ab ins Hotel, anmelden, Zimmer beziehen - schon wieder schlafen - sollte das etwa der Urlaub sein?
Knapp eine Stunde später bin ich dann doch voll auf meine Kosten gekommen. Rennen, springen, raufen, Schneebälle zerbeißen.................. - das war gut - so muß Urlaub sein.

Zum Abendessen mußte ich dann aber alleine auf dem Zimmer bleiben. Die Inge (die wohnt in dem Hotel und hat dort das sagen) hat darum gebeten; sie möchte so vermeiden das es während des Abendessen zu Rangeleien kommt.
Es sind Zeitweise 30 Hunde im Haus.

Montag ging es dann endlich mit Agility los, um 7:00 Uhr aufstehen (gähn), 8:00 Uhr frühstücken um dann um 9:00 Uhr in der Hundesporthalle zu stehen. Um sich ein besseres Bild von unserem Können zu machen, ließ Emiel unsere Zweibeiner ganz schön Schufften.
- Parcours aufbauen - zackzack -
Danach war es nun aber wirklich soweit, wir durften erstmalig über die Hindernisse fegen. Anschließen teilte Emiel uns in Gruppen auf, zwei 4er Gruppen und eine 3er Gruppe. Ich durfte in der 3er Gruppe starten, naja eigentlich waren wir auch zu viert. In meiner Gruppe waren die Inge mit ihren beiden Schäferhunden Olga und Quicke (es war aber immer nur eine von beiden von der Partie) und die Susan mit ihrer Shila (Sheltie).
Habt ihrs gemerkt, ich war Hahn im Korb, nur Damen um mich herum. Ähnlich ging es dem Emiel ( hihihi ).

Am Nachmittag gab es noch mal 1 Stunde Agility für alle Gruppen.

Und ab Dienstag hatte jede Gruppe je 1 Stunde am vormittag und eine Stunde am Nachmittag Training.
Kontaktzonentraining war dem Emiel sein Stichwort.
Der Emiel hat es tatsächlich geschafft mich davon zu überzeugen, das die rote Fläche genauso harmlos ist wie die gelbe und ich einfach weiter laufen kann. Das darüber springen ist nun nicht mehr nötig, ich weiß jetzt das mir der rote Bereich nichts tut. Gelegentlich vergesse ich das neu gelernte allerdings noch.

Außerdem hat der Emiel unseren "Lenkern" gelernt, es uns etwas einfacher zu machen. Wie oft hat mein Frauchen links gezeigt, rechts gesagt, ist aber geradeaus gelaufen, ja was soll ich denn da machen?
Nun ist das besser, jetzt ist das ähnlich wie mit meiner Kontaktzone, gelegentlich vergißt sie das gelernte noch mal. ;-)

Überings hat der Emiel immer gesagt: Wir Hunde seinen alle spitze, aber........ die Menschen, die müssen noch viel lernen.

Ich sage euch, ich bin gleich 10 cm gewachsen. Zwischen meinen Trainingseinheiten sind wir schon mal bei den anderen Gruppen zum zuschauen gewesen, das war gar nicht schlecht. Manchmal hat man sich und seine eigenen Fehler erkannt und konnte es so in der nächsten eigenen Trainingseinheit besser machen.
Doch meistens sind meine Leute mit mir in den Schnee zum toben. Nach der ganzen Konzentration während des Trainings, habe ich das auch genossen.

Am Mittwochnachmittag muß ich gestehen hatte ich keine Lust mehr auf Agility, mir war mehr nach toben, ich war geistig total platt. Eine ganze Woche, 2 Stunden am Tag, Agility ist ganz schön anstrengend.

Ich war froh als ich nach einer Woche wieder nach Hause durfte. Trotzdem freue ich mich schon auf einen neuen Kurs (hoffentlich machen Frauchen und Herrchen das noch einmal mit mir).
Außer dem Spaß beim Agility habe ich auch jedemenge neue Freunde gefunden. Da ist der Gatsby - ein Australian Shepherd, er kommt aus dem hohen Norden - der Insel Rügen und die Shila, Joy, Frido und und und.....

Dieser Kurs war echt Klasse, ihr sollte das auch mal gemacht haben !!!!!!!!!!!

Euer Rocky

 

PS.: Inge, das war ganz große Klasse bei Dir - grüße auch an Olga und Quicky

Schreibt mir doch einfach mal - ich freue mich immer über Post !

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© Bianka Ruschenburg