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Agility
- was ist das eigentlich?
Agility ist eine noch recht junge Hundesportart aus
England. 1978, anläßlich der größten Hundezuchtschau
"Cruft's", entwickelte John Varley mit Hilfe des Hundetrainers
Peter Meanwell einen Parcours ähnlich dem Springreiten.
Die Hindernissen wurden der Größe und den Bewegungsabläufen
der Hunde angepaßt.
Schon die erste Vorführung dieser neuen Sportart war
ein durchschlagender Erfolg - die Agilityvorführung
wurde ein fester Bestandteil der "Cruft's". Durch
die großen Besucherzahlen (auch vom europäischen Festland)
wurde diese neue Sportart schnell populär. Um sich
gegenseitig messen zu können wurden einheitliche Regeln
notwendig. England erstellt diese und bildete gleichzeitig
die ersten Richter aus - die Voraussetzungen für Wettkämpfe
waren geschaffen.
1988 wurden die erste Versuche unternommen Agility
auch in Deutschland (durch den DAC - Deutscher Agility
Club) einzuführen, doch der rechte Erfolg blieb aus.
Erst als auch der DVG (Deutscher Verband der Gebrauchshundsportvereine),
unter der Leitung von Christa Bremer, das sportliche
Angebot mit Agility erweiterte wurde das Interesse
der deutschen Hundesportfreunde geweckt.
Bereits
1989 wurden durch Frankreich, auf internationaler
Ebene, Regeln fürs Agility entwickelt, welche 1991
für alle FCI (Fédération Cynologique Internationale)
angehörende Verbände in Kraft traten. Nun waren auch
internationale Wettkämpfe offiziell möglich.
1996 fand die erste Agility-Weltmeisterschaft in der
Schweiz statt. 1999 wurde die Weltmeisterschaft in
Deutschland (Dortmund) ausgetragen. Deutschland wurde
in der Mannschaftswertung Standard (Hunde ab 43 cm
Schulterhöhe) Weltmeister. Nun, ich denke das ist
genug zur Geschichte des Agility.
Wer
kann Agility mit seinem Hund machen?
Prinzipiell ist erst mal jeder Hundeführer und jeder
Hund fürs Agility geeignet. Aus gesundheitlichen Gründen
sollten Hunde mit dieser Sportart erst anfangen, wenn
sie körperlich ausgewachsen sind (ca. mit 12 bis 18
Monaten).Bei sehr schweren (z. B. Neufundländer) oder
kranken (z. B. HD) Hunden sollte sich überlegt werden,
ob dies die richtige Sportart für den Hund ist, denn
die Belastung der Knochen (durch zahlreiche Sprünge)
ist nicht zu unterschätzen.Einem
gesunden Hund schadet diese Belastung aber nicht.
Besonders geeignet fürs Agility sind mittelgroße,
leichte und wendige Hunde, z. B. der Border Collie,
der Australien Shepherd oder Malinois, aber auch andere
Rasse wie z. B. der Deutsche Schäferhund sind nicht
zu unterschätzen. Letztendlich sollte es doch so sein,
das wir den Sport des Hundes wegen ausführen und nicht
das wir uns einen Hund kaufen um diese Sportart auszuüben,
oder? Denn Agility ist und soll auch FUN bleiben.
Mit welcher Hunderasse Agility betrieben wird spielt
nur eine sehr geringe Rolle, Hauptsache der Spaß stimmt.
Auch die speziellen Anforderung an den Hundeführer
halten sich in Grenzen. Hier gilt ebenfalls alles
ist erlaubt, Hauptsache man hat Freude daran mit seinem
Hund im Team zuarbeiten, denn sonst geht es nicht.
Wie
werden die Hunde differenziert?
Man unterscheidet die Hunde der Größe nach in drei
Klassen, den "S"(small), "M"(medium) und den "L"(large)
Hunden. Als Hund der Größe "S" werden Hunde mit eine
Schulterhöhe (Widerristhöhe) < 35 cm bezeichnet. Hunde
deren Widerristhöhe zwischen 35 cm und 42,99 cm liegt
fallen in die Klasse "M" .Alles was 43 cm und größer
ist gehört zu den Hunden der Klasse "L". Leistungsmäßig
unterscheidet man 3-5 Klassen. Generell wird unterteilt
in A1, A2 und A3, zusätzlich gibt es noch die A0/Beginner
(Anfänger) und die Altersklasse (für Hunde ab 6 Jahre).
Welche
Hindernisse gibt es?
Insgesamt gibt es 11 bzw. 12 verschiedene Hindernisse.
Diese sind wie folgt:
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1.
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die
Hürde |
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2.
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die
Bürste (gehört gemäß Reglement zu den Hürden)
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3.
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die
Mauer/ Viadukt |
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4.
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der
Reifen |
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5.
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der
Weitsprung |
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6.
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der
Tunnel |
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7.
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der
Sacktunnel |
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8.
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der
Slalom |
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9.
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die
A-Wand |
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10.
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der
Steg |
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11.
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die
Wippe |
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12.
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der
Tisch |
Mehr
Infos zu den einzelnen Geräten, wie Abmessungen,
Bauweise, Fehlermöglichkeiten usw. finden Sie
hier.
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